Willkommen auf der Homepage
der Bürgerinintiative Gesundes Fürstenberg e. V.

 

Liebe Brandenburger,
Liebe Eisenhüttenstadter,
Liebe Fürstenberger,

wir gehen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass uns seit 2012 von staatlichen Behörden etwas vorgemacht wird. Das ist unser Eindruck nach drei Jahren Aufarbeitung einer Gewerbegenehmigung mit Gefährdungspotential für die Allgemeinheit, die ohne Bebauungsplan von Anfang an sehr fragwürdig ist.

Konkret geht es um eine Recyclinganlage neben einem Wohngebiet nahe des historischen Kerns von Fürstenberg an der Oder (750 Jahre alt) und um ernstzunehmende Hinweise auf gesundheitsgefährdende Abfälle, die in dieser Anlage lagern und verwertet werden. Deshalb steht unsere körperliche Unversehrtheit auf dem Spiel. Das wollen und können wir nicht länger einfach so hinnehmen und sind schon in den vergangenen Jahren hartnäckig dagegen vorgegangen. Aber es hat sich an der Besorgnis erregenden Situation nichts verändert. Im Gegenteil: Die Situation hat sich verschärft.

Landesregierung, Landesumweltamt, der Landkreis Oder-Spree und die Stadt Eisenhüttenstadt sind informiert. Unterstützt hat uns bis auf die Stadt kaum jemand. Und wenn, dann nicht nachhaltig bzw. im eigenen Interesse, dass leider nicht dem Interesse der Allgemeinheit entspricht, wie wir erfahren mussten.


Familien sind dem Dreck ausgesetzt

Und das, obwohl dutzende Familien mit ihren Kindern in direkter Nachbarschaft betroffen sind sowie mehrere Gruppen schwerstbehinderter Menschen in einem Wohnheim nebenan.

Wir haben nach einem Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber der Anlage und mehreren Gutachten – mit ernstzunehmenden Hinweisen auf gesundheitsschädliche Stoffe in Luft, Wasser und Boden durch den Betrieb der Anlage – den Eindruck, dass unter den Augen der Behörden im Land gegen Gesetze verstoßen wird.

Auch nach einem persönlichen Gespräch mit Mitarbeitern des Landesumweltamtes in Frankfurt/Oder und dem zuständigen Abteilungsleiter des Umweltministeriums Brandenburg am 17. Dezember 2014 änderte sich nichts. Besprochen war, dass sich die Behörde mit dem Betreiber der Anlage im Februar 2015 in Verbindung setzt. Auf Nachfrage im April 2015 seitens der Bürgerinitiative Gesundes Fürstenberg e.V. bei besagtem Abteilungsleiter wollte dieser von der unter Zeugen getroffenen Absprache nichts mehr wissen.


Schluss mit der Hinhaltetaktik

Deshalb ist es im Interesse Aller, jetzt die Verantwortlichen beim Namen zu nennen und sie an ihre Pflicht und Schuldigkeit zu erinnern.

1. Die Behörden des Landkreises Oder-Spree, wegen mehrerer seitens des Landesumweltamtes erlaubten Veränderungen seit dem Jahr 2010, deren Konsequenzen aber offenbar nie von den Behörden hinterfragt werden.

2. Das Landesumweltamt in Frankfurt/Oder, wegen seines unserer Meinung nach blockierenden und zurückweisenden Verhaltens.

3. Den Betreiber der Anlage, die BSV Baustoffverwertung Jens Schulze e. K., wegen des Verdachts der unerlaubten Inbetriebnahme seiner Anlage.


Wer profitiert von dem Dreck?

Die Rechte eines jeden Bürgers in Deutschland stehen hier im Rahmen des Bundesimmissionsschutzgesetzes auf dem Spiel. Und sollte es der Fall sein, dass Behörden des Landes diese Gesetzmäßigkeiten ohne Konsequenzen unterlaufen können, geht es hier um mehr als nur um eine Recyclinganlage nahe einer brandenburgischen Altstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohnhäusern, in der es ernstzunehmende Hinweise auf schädliche Umweltauswirkungen der Anlage gibt.

Denn 1.000 Tonnen Abfälle am Tag, etwa 320.000 Tonnen pro Jahr, sind ein einträgliches Geschäft. Dann bleibt die Frage: Wer außer dem Betreiber der Anlage profitiert davon?

 

 

 

 



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