Das Märchen von der temporären Recyclinganlage
In Eisenhüttenstadt OT Fürstenberg befindet sich auf Teilen des Geländes eines ehemaligen Betonplattenwerkes seit Ende 2008 der "Recyclingplatz" des Unternehmens aus Rietz-Neuendorf. Dieser Platz ist nur 20 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt. Zirka 100 Meter von dieser Anlage zur Baustoffverwertung befindet sich ein Wohnheim für schwerstbehinderte Menschen. Anfangs hieß es seitens der Stadtverwaltung Eisenhüttenstadt, dass dieser Recyclingplatz nur vorübergehend betrieben werden soll, bis der Rückbau der städtischen Plattenbauten abgeschlossen sei.

Seit 2012 ist der Dreck unzumutbar
Die Stadt verkaufte in den Jahren 2005 bis 2011 einige Baugrundstücke in direkter Nähe der Anlage mit dem Hinweis, dass auf dem Gelände des ehemaligen Plattenwerkes "nichts mehr passiert". Die Käufer, Bauherren und auch die langjährigen Anwohner hatten zunächst keinen Grund, die Informationen seitens der Stadt zu bezweifeln. Doch die Belastungen, wie Lärm und Staub, die von dieser Anlage ausgehen, haben seit Anfang 2011 so stark zu genommen, dass sie seit Mitte 2012 unzumutbar sind. Es ist also sehr viel passiert.
Die ursprüngliche Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) aus dem Jahr 2008 (für Betonrecycling) wurde im Jahr 2010 per Genehmigungsverfahren nach BImSchG wesentlich geändert (Kapazitätserhöhung um etwa das Doppelte). Darüber hinaus werden auch andere Abfallarten, außer Beton, angenommen und bearbeitet. Seit dem Jahr 2010 lagern hier auch nachweislich Aschen aus der Müllverbrennung sowie Hölzer und Schrott und werden bearbeitet.
 

 



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